Institutionelles Schutzkonzept

Vor einigen Jahren begann die Aufarbeitung der zahlreich aufgedeckten Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche. Als Folge dessen wurde das Thema und die Forderung nach präventiven Maßnahmen immer größer. Die (Erz-) Bischöfe der in NRW gelegenen Diözesen haben sich auf gemeinsame Anforderungen sowie Vorgaben zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt verständigt. In diesen Vorgaben wird von jedem kirchlichen Rechtsträger ein Institutionelles Schutzkonzept gefordert, das dem Schutze von Kindern und Jugendlichen dient. Ziel dieses Konzepts ist es, eine entsprechende Haltung der in der Jugendarbeit tätigen Menschen zu entwickeln, die Zahl der  sexualisierten Gewalttaten zu verringern, mit Grenzüberschreitungen oder Übergriffen professioneller umzugehen und das Thema langfristig präsent zu halten.

 

Der KjG Diözesanverband Essen hat bereits ein Institutionelles Schutzkonzept für die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen erstellt, das unten eingesehen werden kann. Die KjG-Gruppen in den Gemeinden und Pfarreien haben sehr unterschiedliche räumliche und zeitliche Möglichkeiten und sind in ihrer Verbandstätigkeit mit anderen Gegebenheiten und Situationen konfrontiert, die andere Risikofaktoren mit sich bringen können. Daher werden die einzelnen KjG-Gruppen angehalten ihr eigenes Schutzkonzept, dass auf die individuellen Besonderheiten der Gemeinde angepasst ist, zu erstellen.

Der Diözesanverband bietet dafür Unterstützung als Serviceangebot an.  

 

Serviceangebot ISK

Erstellung eines Institutionellen Schutzkonzeptes (ISK) für eure KjG!

 

Die Erstellung soll mit eurer Leiterrunde und weiteren Interessierten aus der KjG stattfinden.

 

Dafür bieten wir euch drei verschiedene Workshopmodelle an, zwischen denen ihr Auswählen könnt:


1. Kompaktkurs an einem Tag von 10- 16 Uhr 

Wir führen zusammen mit euch eine Risikoanalyse durch und werten diese dann gemeinsam aus. Darauf aufbauend erstellen wir das Institutionelle Schutzkonzept, dass an eure speziellen Gegebenheiten und Bedürfnisse angepasst ist.

 

2. Zwei Abende (jeweils für 3 Stunden):

Der Inhalt und Aufbau ist identisch mit dem des Kompaktkurses, wird jedoch auf zwei Abende aufgeteilt. Am ersten Abend führen wir mit euch die Risikoanalyse samt Auswertung durch und am zweiten Abend wird dann euer ISK erstellt.

 

3. Ein Abend mit vorheriger Eigenorganisation:

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass ihr vorab von uns die Risikoanalyse zugeschickt bekommt und ihre diese eigenständig in eurer Gemeinde mit verschiedenen Zielgruppen durchführt. Zur Auswertung dieser Analyse treffen sich dann nur die Gemeindeleitung mit einem Schulungsteam, sodass zur Erstellung des ISKs nur ein Abendtreffen mit der gesamten Leiterrunde und einem Teamer nötig ist.

 

 

Die Workshopmodelle werden vom Schulungsteam und weiteren Mitarbeitern der Diözesanebene durchgeführt.

Bei Terminabsprachen und weiteren Fragen ist Tim Westphal euer Ansprechpartner.

 

Download

Istitutionelles Schutzkonzept (ISK)


Präventionsfachkraft der KjG im Bistum Essen
Tim Westphal

Tel: 0201/ 2455216 

praevention@kjg-essen.de