Glaube. Freundschaft. Engagement.

Wir – die katholische junge Gemeinde (KjG) – sind ein Kinder- und Jugendverband, in dem junge Menschen bei gemeinsamen Aktivitäten christliche Werte leben. Sie lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und übernehmen soziale und politische Verantwortung.

 

Unsere Gruppen, Projekte und Angebote bieten Raum für Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse, gemeinsames Handeln und – nicht zuletzt – für viel Spaß. Junge Menschen werden bei uns ernstgenommen und nicht allein gelassen.

 

Mehr zu unserer Struktur und Satzung gibt es hier.

 

Mehr über den KjG-Bundesverband natürlich unter www.kjg.de oder in der Broschüre "Bundesweit vernetzt".



Glaube

Das „K“ in unserem Namen ist mehr als eine Floskel. Wir wollen Kinder und Jugendliche dabei begleiten, aktive, kritische Christinnen und Christen zu werden und ihnen die Möglichkeit bieten, ihren Glauben eigenverantwortlich zu leben, zu reflektieren und zu feiern.

 

Wir setzen uns dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihre Gemeinde vor Ort gleichberechtigt mitgestalten können.

 

Alle, die sich mit unseren Grundlagen und Zielen identifizieren können, sind bei uns herzlich willkommen – ganz unabhängig von Konfession und Religion.

 

 


Denken

In unserem Verband machen wir uns stark für Demokratie, Solidarität und Gerechtigkeit, auch in Kirche und Gesellschaft. Wir engagieren uns für eine lebenswerte Umwelt und für eine offene, bunte, lebendige Kirche, in der Kinder und Jugendliche mit ihrem Glauben zu Hause sein können.

 

Auch Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern ist bei uns ein wichtiger Grundsatz.

72-Stunden-Aktion (Foto der KjG Bottrop)
72-Stunden-Aktion (Foto der KjG Bottrop)

Abstimmung in der KjG

Handeln

Die KjG macht Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene Mut, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden für Dinge, die sie angehen: partnerschaftlich und rücksichtsvoll.

 

Unser Verband ist demokratisch verfasst und Mitbestimmung eines unserer zentralen Themen. Deshalb entscheiden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene selbst, was sie sagen und tun wollen, wie sie denken und wo sie handeln. Es geht darum, selbst etwas an der eigenen Situation zu ändern und sich für sich und andere einzusetzen.

 

 

 

 


Leben

Die KjG unterstützt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene darin, ihr Leben verantwortlich zu gestalten und eigene Lebensperspektiven zu entwickeln. Sie begleitet sie bei der Suche nach tragfähigen Lebensentwürfen und nach Orientierung.  Sie ermöglicht ihnen einen Zugang zum christlichen Glauben und ermutigt sie zu einem selbstverantwortlichen Leben. 



Unser Verbandssymbol

Der Seelenbohrer ist das Verbandssymbol der Katholischen jungen Gemeinde.

Er wurde 1967 für das erste Deutschlandtreffen der Katholischen Jungmännergemeinschaft (KJG) und der Katholischen Frauenjugendgemeinschaft (KFG) entwickelt. Gestaltet hat das Logo der damals 19-Jährige KjGler Alfred Klever.

 

Seit sich die beiden Jugendverbände 1970 zur KjG zusammenschlossen, ist er das unverwechselbare Symbol des Verbandes.


Bedeutung

Als das Logo eingeführt wurde, gab man ihm folgende Bedeutung mit auf den Weg:

 

Der Punkt in der Mitte symbolisiert Jesus Christus, die Frohe Botschaft, das Leben. Der Balken, der sich um den Punkt bewegt, stellt die Menschen dar, die „aus der Mitte heraus“ versuchen, sich Problemen und Aufgaben des Lebens zu stellen. Der Pfeil deutet Dynamik an: Sich auf den Boden der Botschaft Christi zu stellen, heißt zugleich, vorwärts gehen, Ziele verfolgen.

 

Eine offizielle Deutung des Symbols gibt es aber nicht – und soll es nicht geben. Der Seelenbohrer soll einladen zur Deutung, jeder soll selbst herausfinden, was das Symbol für ihn persönlich bedeuten. 

 

Hier geht es zum Interview mit dem Illustrator Alfred Klever.

Erster Seelenbohrer: Programmheft Pfingsttreffen 1968. Quelle: KjG Bundesebene. moxie.
Erster Seelenbohrer: Programmheft Pfingsttreffen 1968. Quelle: KjG Bundesebene. moxie.


Unser Schutzpatron: Thomas Morus

„Nie hätte ich gedacht, einer Sache zuzustimmen, die gegen mein Gewissen wäre.“

 

Unter König Heinrich VIII. von England war Thomas Morus ein angesehener Politiker.

Als sich der Papst weigerte, die erste Ehe Heinrichs aufzulösen, wollte sich der König von der römisch-katholischen Kirche trennen und selbst Oberhaupt der englischen Kirche werden.

Heinrich brauchte einen klugen Politiker, um sein Vorhaben dem Volk schmackhaft zu machen, doch Morus ließ sich dafür nicht gewinnen, sondern stand fest zur Einheit der Kirche.

 

Den Eid, den Heinrich die Bischöfe und seine Beamten schwören ließ, verweigerte Thomas Morus. Auch als er daraufhin in den Londoner Tower eingesperrt wurde, blieb er seinem Glauben und seinem Gewissen treu. Am 6. Juli 1535 wurde Thomas Morus enthauptet.